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Galvanotechnik

DÖKA Feuerlöscher für Glavonotechnik-Betriebe

In Galvanik-Betrieben und Härtereien können Bäder oder Salzschmelzen mit Natrium bzw. Kaliumcyanid zum Einsatz kommen; darüber hinaus werden oft Ölbäder zum Zwecke der Härtung benutzt.

In solchen Betrieben dürfen Feuerlöscher mit ABC-Löschpulvern und solche mit BC-Löschpulvern auf Basis von Hydrogencarbonat(en) nicht eingesetzt werden.

Gründe:

ABC-Löschpulver enthalten als löschwirksame Substanz Monoammoniumphosphat, das sauer reagiert, wenn auch nur schwach. Die Säurestärke des Monoammoniumphosphates reicht allerdings aus, um aus Kalium oder Natriumcyanid die sehr giftige, flüchtige Blausäure  (Cyanwasserstoff ) freizusetzen. Dies geschieht sowohl in wäßrigen Lösungen (Galvanikbädern) als auch in Salzschmelzen (Härtebäder). Löschpulver auf Basis von Hydrogencarbonaten spalten bei höheren Temperaturen Kohlendioxid und Wasser ab. Geschieht es, daß Löschpulver in hocherhitze Ölbäder eingebracht werden, z. B. beim Löschen, so wird dieser Vorgang der Gasabspaltung unter Umständen fast explosionsartig stattfinden und mehr oder minder große Mengen hocherhitzten Öls unter Aufschäumen mit sich reißen, was eine große Gefahr bedeutet.

Die Lösung für diese Probleme sind die BC-Pulverfeuerlöscher DÖKA Pi6BS-37 und DÖKA Pi12BS-37. Das verwendete BC-Löschpulver auf Kaliumsulfat-Basis reagiert neutral und spaltet keine Gase ab.